Unsere Vereinsgeschichte
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Gegründet wurde der Chor am 3.
November 1875 in der Schule zu Hohenplanken als Männergesangverein
"Germania" Hohenplanken. Dieses Haus steht heute noch und ist im
Besitz unseres passiven Mitglieds Jürgen Schmidt.
Die aktiven Gründer waren Wilhelm Eicker (Eickerschmitte) - August Müller
(Büchenbaum) - Wilhelm Herbeck - Emil Kind - Herr Kückelhaus - Otto Grüber
(Eschen) - Robert Eicker - Carl Kreimendahl - K. Oberg - F. Ahlhaus - W.
Elbertshagen - F. Nebelung - W. Kind und Carl Schmidt
Wilhelm Eicker übernahm den ersten Vorsitz des Vereins. Der erste Chorleiter
war Jonathan Kurtz, Lehrer in Hohenplanken.
Der Eintritt in den Chor kostete damals 1,50 Mark. Feste Probetage gab es noch
nicht. Man verabredete sich von mal zu mal und probte auch nicht an einem
festen Ort. Die Chorstunden wurden sowohl in privaten Räumen als auch in der
Schule Hohenplanken abgehalten.
Am ersten Stiftungsfest im Jahr 1878 wurde unsere Vereinsfahne
vorgestellt und geweiht. Sie ist vor einigen Jahren restauriert worden und
hängt heute in unserem Probelokal.
In der Zeit bis 1904 schwankte die Mitgliederzahl, so dass teilweise
nicht gesungen werden konnte. Es fanden jedoch regelmäßige Treffen der
Mitglieder statt. Ende 1904 hatte man den Tiefststand von 10 Mitgliedern
erreicht. Eine so geringe Zahl sollte jedoch nie mehr erreicht werden.
In den Kriegsjahren 1914 - 1918 konnten keine Chorstunden stattfinden.
Unter dem Vorsitz von Hugo Enneper gelang 1919 ein Neubeginn. Man zählte
33 Mitglieder und feierte im Juni 1919 ein großes Stiftungsfest. Wir zitieren
aus dem Protokollbuch:
"Da bei einem großen Fest der Besucherandrang so groß war, dass man von
Mitgliederseite nicht zu seinem Recht kam, veranstaltete man danach ein Fest im
Mitgliederkreis, um dies nachzuholen. Man feierte so ausgiebig, dass man auf
dem Nachhauseweg vom anbrechenden Morgen überrascht wurde."
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die
Heimholung |
Es kam die große Zeit der
Musikwettstreite. Am 8.2.1920 nahm der Chor an einem Sängerwettstreit
in Halver teil. Die "Heimkehrung" (Heimholung der Trophäen)
erfolgte jeweils am nächsten Tag, also am Montag (!!) mit Blaskapelle,
Festumzug durch den Ort und einem Fest im Vereinslokal. So war es üblich in
dieser Zeit. |
Durch
die Inflation stiegen die Chorleitergehälter rasant an. Von 120 Mark im Jahr 1921
auf 5000 Mark in 1923. Innerhalb eines Monats stieg der Betrag auf 15
000 Mark. Später beschloss man, den Chorleiter in Naturalien zu bezahlen. Er
bekam ein halbes Pfund Butter pro Woche.
Im Jahr 1931 trat der Chor in den Westdeutschen Chorverband ein. Sitz
des Verbandes war damals in Remscheid.
Durch die Kriegswirren fand bis 1946 kein Chorbetrieb statt. Am 17.8.1946
wurden alle Mitglieder und Interessenten zu einem Neuanfang eingeladen. Paul
Eicker begrüßte alte und neue Mitglieder der Eichhofer Bauernschaft in der
Gaststätte Eicker in der Mark. Es wurde ein neuer Vorstand unter dem Vorsitz
von Paul Eicker gewählt.
Im gleichen Jahr verstarb unser letzter Vereinsgründer Wilhelm Herbeck.
Ein großes Stiftungsfest konnte man mit Genehmigung der Militärpolizei am
26.12.1946 feiern. Es ist vermerkt, dass besonders die junge Sopranistin
Hetty Eicker mit Soloauftritten, aber auch im Duett mit ihrem Vater Paul
Eicker, zum gelungenen Fest beigetragen hat. Wir können uns glücklich schätzen,
dass uns Hetty bis heute treu geblieben ist und noch aktiv singt.
Im Jahr 1951 fuhren einige Sänger unseres Chores zum 13. DSB-Fest nach
Mainz. Für die Teilnehmer war es ein ganz besonderes Erlebnis, mit über 800
Fahnenabordnungen in einem über 7 km langen Zug zu gehen.
In der Generalversammlung am 13.1.1956 wurde die bisher gültige
Gründersatzung vom 3.11.1875 überarbeitet. Der Vereinsname lautet jetzt MGV
"Germania" Hohenplanken 1875. Diese Satzung wurde als Grundlage für
die heutige gültige Fassung zugrunde gelegt.
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Anfang der 60-er Jahre
nahm die Sängerzahl rapide ab. Man beschloss, eine Sonderversammlung zur
"Gründung und Versuchs eines gemischten Chores innerhalb des
Chores" abzuhalten. Am 19.3 1963 fand die erste Chorprobe in Anwesenheit
von 14 Damen statt. Der gemischte Chor war geboren. Sieben der Damen sind
heute noch aktiv im Verein. |
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Das Chorleben änderte sich nicht grundlegend mit dem Neubeginn als gemischter
Chor. Interne Feste,Wanderungen und Tagesfahrten standen ebenso auf den
Terminkalender wie die Teilnahme an Freundschaftssingen anderer Chöre.
Im Jahr 1975 feierte unser Chor sein 100-jähriges Jubiläum. Es wurde am
3.10.1975 mit einem Festkonzert in der Aula der Realschule begonnen. Am Samstag
war die Turnhalle auf der Karlshöhe für einen bunten Abend in
"Germanenhand".
Unsere Chorprobenorte wechselten vom "Bergschlößchen" am Bahnhof nach
"Schulte" Ennepe. Dann in die alte Schule. Nach dem Verkauf probten
wir für kurze Zeit im evangelischen Gemeindehaus. Erwähnenswert ist das
Engagement unseres Gemeindepfarrers Sigurd Schoepke, der uns dieses ermöglichte.
Am 16.2.1979 zogen wir mit unserer Chorprobe ins neue Sportheim um. Dort
ist auch heute noch unser Proberaum.
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Ende 1999 legte für
uns sehr überraschend der langjährige Chorleiter E. Grote sein Amt nieder. 2011 Staatsforst Pfingstsingen Singen Einweihung
Kunstrasen TuS Ennepe Konzert mit Chor 70 in der
Realschule |
Unser
Duo Helmut und Günther |